News
Facelift beim Mann – Beratungsgespräch in Wien ohne Tabu

Facelift beim Mann: Warum Männer noch schweigen

Facelift beim Mann: Warum schweigt Man(n) noch zum Facelift, während Frauen längst offen darüber sprechen?

Facelifts bei Frauen werden längst offen angesprochen – in Zeitschriften, im Freundeskreis, in der Beratung. Bei Männern ist das anders.

Die Nachfrage steigt spürbar. Facelift-Anfragen von Männern haben nach meiner Beobachtung in der Ordination in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Gesprochen wird darüber trotzdem kaum. Genau darum geht es in diesem Artikel: warum Männer beim Thema Facelift noch immer schweigen – und was medizinisch tatsächlich anders ist, wenn ein Mann sich dafür entscheidet.

Warum sprechen Männer seltener offen über ein Facelift?

In Hollywood geht man damit entspannter um. Sylvester Stallone bestätigte schon vor Jahrzehnten öffentlich, dass er sich einer Gesichtsstraffung unterzogen hat, ursprünglich aus medizinischen Gründen. Noch offener zeigte sich Modedesigner Marc Jacobs: Mit Ende 50 dokumentierte er sein Deep-Plane-Facelift Schritt für Schritt in den sozialen Medien. Inklusive Fotos mit Verband und Drainage direkt nach der Operation.

Im deutschsprachigen Raum ist diese Offenheit seltener. Schon 2009 titelte die Westdeutsche Zeitung „Der männliche Schönheitswahn“ und hielt fest: Fast jede zweite neue Nase in Deutschland gehört inzwischen einem Mann, jedes dritte Stirn-Lifting wird bei einem Mann durchgeführt. Zugegeben hat das damals kaum einer. Bekannt wurden trotzdem einzelne Fälle: Schauspieler Fritz Wepper ließ sich 2015, mit 73 Jahren, ein Facelifting machen. Offen berichtet wurde über die Klinik und den behandelnden Arzt. Auch bei bekannten Gesichtern aus der Schlager- und Filmszene wurden ästhetische Eingriffe im Lauf der Jahre öffentlich. Die meisten anderen prominenten Männer hierzulande bestreiten dagegen bis heute jede Behandlung, auch wenn ihr Gesicht manchmal etwas anderes vermuten lässt.

In meiner Ordination in Wien erlebe ich diesen Unterschied direkt in der Beratung. Frauen sprechen offen über ihre Wünsche, oft schon im ersten Satz. Männer brauchen häufig länger, um überhaupt auszusprechen, dass sie sich mit dem Gedanken auseinandersetzen – aus Sorge, dafür belächelt zu werden.

Mann vor dem Spiegel – Gedanken an ästhetische Chirurgie

Was ist bei einem Facelift beim Mann anders?

Ja, hier gibt es echte Unterschiede. Männer haben im Gesicht meist weniger Fettgewebe als Frauen. Wenn es im Alter schwindet, entstehen oft tiefe Furchen statt sanfter Fältchen. In meiner Ordination in Wien sehe ich das regelmäßig: keine „müden“ Wangen wie bei vielen Patientinnen, sondern eingefallene Konturen und eine scharfe Nasolabialfalte. Ein Facelift muss diesen Unterschied von Anfang an mitdenken. Sonst wirkt das Ergebnis unnatürlich.

Ein zweiter Punkt: die Bartlinie. Sie muss beim Schnitt exakt geplant werden. Sonst wandert Barthaar an eine Stelle, an der es nicht hingehört, zum Beispiel hinters Ohr. Und das wichtigste Ziel unterscheidet sich grundsätzlich: Bei einer Frau darf ein Ergebnis weich wirken. Bei einem Mann soll die Kieferlinie kantig und klar bleiben. Sonst sieht das Ergebnis nicht mehr nach dem eigenen Gesicht aus.

Facelift für Männer

Gleiche Technik, andere Planung

Die Grundtechniken bleiben dieselben, unterschiedlich ist die Feinplanung: Ob Volumen erhalten, ergänzt oder an anderer Stelle verändert werden sollte, entscheide ich anhand des einzelnen Gesichts, nicht allein anhand des Geschlechts.

„Ein Facelift beim Mann darf niemals feminisieren“ – Dr. Sabine Apfolterer

„Das Ziel ist klar: männlich bleiben, nur wacher und frischer wirken“, sage ich in der Beratung oft dazu.

Ist ein Facelift für einen Mann „unmännlich“?

Nein. Meiner Erfahrung nach ist eher das Gegenteil der Fall. Sich um das eigene Aussehen zu kümmern, hat nichts mit Schwäche oder Eitelkeit zu tun. Es geht nicht einfach darum, jünger auszusehen, als man(n) ist. Es geht darum, wach und vital zu wirken. So, wie man(n) sich innerlich fühlt.

Auch Dr. Tengo aus unserem Team erlebt diesen Wandel in seiner Sprechstunde in Wien und Baden.

„Ich höre inzwischen sehr oft: Ich will einfach wacher aussehen, nicht anders. Das ist keine Eitelkeit. Das ist Selbstfürsorge“ – Dr. Tengo

Für wen ist ein Facelift der richtige Schritt und wann reicht weniger?

Nicht jeder Mann, der über sein Gesicht nachdenkt, braucht gleich eine Operation. Bei Mimikfalten oder einem begrenzten Volumenverlust können Bot®x oder Filler oft schon viel bewirken. Dafür ist Dr. Tengo in unserem Team genau der richtige Ansprechpartner.

Erst wenn die Haut wirklich erschlafft ist, der Hals-Kinn-Winkel verschwindet oder die Wangen sichtbar absinken, kann ein Facelift wie das Harmonylift sinnvoll sein. Aus meiner Erfahrung liegt der richtige Zeitpunkt bei Männern häufig zwischen Mitte 40 und Mitte 60, ein pauschales Alter gibt es aber nicht. Entscheidend sind Hautelastizität, Gewebezustand und der persönliche Leidensdruck.

Dr. Tengo im Gespräch mit einem Patienten – Botox und Filler Wien

Der nächste Schritt gehört dir

Wenn du dich schon länger fragst, ob ein Facelift oder eine kleinere Behandlung zu dir passt: Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Genau dafür ist ein Beratungsgespräch da. Ohne Druck und ohne Erwartungen.

In unserer Ordination in Wien (1030) und in Baden bei Wien nehmen wir uns Zeit für dich und schauen gemeinsam, was wirklich zu deinem Gesicht passt.


Gleich hier Termin vereinbaren:

EMAIL: termine@dieschoenheitschirurgin.at

ANRUFEN: +43 1 353 1449

oder einen Online-Termin buchen unter: